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Verkehrswacht setzt auf mehr Rücksichtnahme

Ferienende: Viele neue Fünftklässler werden ab heute zu
Buskindern. Für die Fahrer sind Rangeleien und Schubsereien
an der Tagesordnung

Kreis Lippe (mah). Von mor­gen an sind die i-Männchen auf lippischen Straßen unterwegs, heute bereits müssen die älte­ren Schüler wieder los. Viele von ihnen sind Bus-Frischlin­ge und müssen sich an einen neuen Weg zur weiterführen­den Schule gewöhnen – allzu häufig verbunden mit Range­lein und Schubsereien, berich­tet die Verkehrswacht Lippe.
Geschäftsführerin Birgit Baldauf weiß aus ihren jahre­langen Trainings mit Busfah­rern von deren Erfahrungen, dass von gesittetem Anstehen und ordentlichem Benehmen der Jungen und Mädchen all­zu häufig keine Rede sein kann: ,,,Da wird gedrängelt und ge­schubst – und wenn die Kin­der im Bus sind, geht es kreuz und quer über die Lehnen wei­ter, bis sie irgendwo zum Sit­zen kommen.“ Kaum einer der Schüler habe dabei kein Han­dy in der Hand oder keinen Knopf im Ohr. ,,Sie bekom­men wenig mit.“ Doch fatal ist das vor allem für diejenigen, die stehen müssten -:- hielten sie sich doch in aller Regel nirgendwo fest: ,,Das kann sehr ge­fährlich werden. Wenn eine Vollbremsung nötig wird oder der Fahrer die Kurve zu schnell nimmt, purzeln die kreuz und quer durch den Bus.“ In ihren Trainings übt Baldauf mit den Busfahrern den richtigen Um­gang und die Kommunikation mit den Fahrgästen -was nicht einfach sei und viel Fingerspit­zengefühl erfordere. Es erfor­dere vor allem auch Zeit, um den Schülern das richtige Ver­halten zu erklären. ,,Doch die Zeit haben die Busfahrer meist nicht. Also müssen sie leider die zweitbeste ,harte Lösung‘ wäh­len, die Fahrgäste zurechtwei­sen oder rausschmeißen.“
Und wer das Rad nimmt? Zwar hätten die meisten Kin­der in der Grundschule die Radfahrprüfung absolviert, müssten sich indes erst an die Strecke gewöhnen. Insgesamt wünscht sich die Verkehrs­wacht mehr Rücksichtnahme aller Bus- und Autofahrer, Radler und Fußgänger unter­einander-ob jung oder alt. Ge­rade in diesen beginnenden Schultagen sei so allen gedient. 

Gefährlich: Kinder drängeln sich an einer Schulbustür. Solche Szenen müssen die Busfahrer meistern. ARCHIVFOTO: UWE ZUCCHI/DPA